Chancen, Risiken und Nebenwirkungen von E-Books

Thierry Chervel, Gründer, Geschäftsführer und Redakteur vom Perlentaucher, erläutert in seinem Blogbeitrag „Die schöne Seite der Kostenlosmentalität“ sehr treffend, was bei der aktuellen Debatte um das Urheberrecht alles schief läuft. Statt die Chancen des Web 2.0 zu erkennen und zu nutzen, drückt der Aufruf „Wir sind die Autoren“ die Angst der Autoren vor den unvermeidbaren Veränderungen aus.

Denn eigentlich beschert das Netz dem Autor neue Freiheiten, insbesondere die Möglichkeit mit seinen Leser in Kontakt zu treten und sich eine treue Leserschaft aufzubauen

Tatsächlich bedroht die Ablösung des klassischen gedruckten Buchs durch das E-Book vor allem das Geschäftsmodell der Verlage. Gefahr droht den Verlagen und nicht zuletzt auch dem Handel, vielmehr von anderen Seiten. Amazon zum Beispiel versucht als Marktführer im Internethandel eine rigorose Preispolitik durchzusetzen.

Eine spannende Diskussion zu dem Thema gab es auch auf der letzten re:publica unter dem Titel „Selfpublishing – Was Autoren vom Self-Publishing erwarten können (und was nicht)„.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *